qualität aus dem lenninger tal

90 jähri­ger Wandel vom ehe­mali­gen „Gast­haus und Metz­gerei zum Lamm“ in die neu­geschaffene „Metz­gerei und Party­ser­vice Zapf“ in Ober­len­ningen

symbol

Bei dieser Über­schrift könnte man ohne große Über­legun­gen sagen. „Tradi­tion ver­pflich­tet“. Dies meinen wir ernst und fühlen uns seit vielen Jahren für die Ver­sor­gung der Ge­meinde Len­ningen und unserer vielen auswärtigen Kunden mit Fleisch- und Wurst­waren und dem An­gebot von warmen Spei­sen ver­pflich­tet

Geschichte mit Familientradition

Wir, das sind die Fami­lien Goll und Zapf, in deren be­sitzt das Grund­stück der Guten­berg­erst­raße 4 in Ober­len­ningen seit 1934 ist. Damals hat Karl Goll das be­reits existie­rende„Gast­haus und Metz­gerei zum Lamm“ ge­kauft. Dies war der Ein­stieg unse­rer Fami­lie in das Gastro­nomie- und Metz­ge­rei­ge­werbe, dem wir bis heute im Wandel der Zeit treu ge­blie­ben sind und die auf­gesam­melte Erfah­rung für eine fort­wäh­rende Ver­besse­rung unse­res Han­dels ein­gesetzt haben. Lassen Sie uns aber nun ein paar Worte zu unse­rer Ge­schich­te sagen: Bei der Über­nahme des Ge­bäudes „Gast­haus und Metz­gerei zum Lamm“stan­den ein Gast­haus mit Be­herber­gung von Frem­den­gästen, eine Metz­gerei und eine Land­wirt­schaft mit Lände­reien zur Ver­fügung.

vor 1936

1936

Jahre danach

1950

bis in die 70er

1963

bis heute

Alles aus einer Hand – von den auf­gezo­genen Schlacht­tie­ren, bis hin zu den daraus her­gestell­ten Fleisch- und Wurst­pro­dukten - hieß das Motto damals.

1936 ver­starb Karl Goll. Das Ge­schäft wurde dann von seinem gleich­nami­gen Sohn übernommen und weitergeführt.


Diese neu­ geschaf­fenen Räum­lich­keiten stell­ten dann über viele Jahre zu­sammen mit der Metz­gerei einen Schwer­punkt des dama­ligen Han­delns dar, in­dem Hoch­zeiten und Fest­lich­keiten für „nah und fern“ in heute kaum vorstellbaren Dimen­sionen be­wirt­schaf­tet wurden.

1950 ver­starb Karl Goll, dessen Nach­folge dann seine Frau Lotte Goll antrat.

Da der Metz­ger­mei­sterin der Fami­lie noch fehlte, wurde die Metz­gerei an die Fami­lie Wagner ver­pach­tet und das Gast­haus selbst weiter­ge­führt. In dieser Zeit wurden erst­malig Räumlichkeiten für die Wurst­küche in das Haupt­ge­bäudeinte­grier, sodass in dem gegen­über­liegen Schlacht­haus nur noch ge­schlach­tet wurde.

1963 über­nahm dann Her­bert und Inge Zapf, ge­borene Goll, die Metz­gerei.

Diese Über­nahme war mit einem weite­ren größe­ren Um­bau des Ge­bäudes zu­gun­sten der Metz­gerei und der Wurst­küche mit zu­sätz­lichem Maschi­nen­raum ver­bunden, die nun immer mehr in den Vorder­grund des Han­delns trat. Die dama­lige Laden­fläche und Wurst­küche wurde mehr als ver­dop­pelt und stell­te somit eine Basis für die konse­quente Ver­größe­rung der Fleisch- und Wurst­her­stel­lung dar.


Durch die breit­gefä­cherte Aus­bil­dung im Metz­ger­hand­werk des Ehe­paars Zapf wurde die Viel­falt, das An­gebot, die Quali­tät und Menge der Fleisch- und Wurst­pro­dukte er­heb­lich ge­stei­gert.  

Der heutige Besitzer

In dieser Zeit wuchs nun auch der heu­tige Besitzer der „Metz­gerei und Party­ser­vice Zapf" Udo Zapf heran. Von klein auf lernte er alle Hand­griffe und Tricks des Vaters. Da war es nur nahe­lie­gend, dass Udo1978 in die Metz­ger­aus­bil­dung bei seinem Vater eintrat und so die Mög­lich­keit hatte, das ge­samte Know-how des Lehr­mei­sters zu über­nehmen. Mit dem Abschluss der Aus­bil­dung be­suchte Udo viele Kurse und Semi­nare zur Weiter­bil­dung, die ihn dann bis zur Ab­solvie­rung der Mei­ster­prü­fung im Jahre 1984 führ­ten.

Sein dama­liges Mei­ster­stück war die Her­stel­lung einer eige­nen Salami. Udo zeichnete sich bei der Meisterprüfung dadurch aus, dass er unter den Prüflingen der jüngste war, was ihn jedoch nicht darin hinderte im praktischen Teil der Prüfung mit der Note „sehr gut“abzuschließen. In der nun fol­genden Zeit baute sich Udo in der Metz­gerei seiner Eltern ein weite­res Stand­bein auf: den Party­ser­vice. Hier wurde schnell klar, dass Udo nicht nur ein guter Metz­ger war, son­dern auch die Fähig­keiten zum Koch hatte.

Udo baute dieses Pro­dukt über der nun fol­genden Zeit zielstrebig aus und trat damit immer mehr als Kom­plett­anbie­ter von klein­eren Fest­lich­keiten auf. 1997 wurde dann die Metz­gerei an Udo als Pächter über­geben. Diese Über­gabe war mit einem weite­ren größe­ren Um­bau und Modernisierung des Laden­be­reichs ver­bunden. Die Laden­fläche wurde ein weite­res Mal ver­dop­pelt. Gleich­zeitig wurde das An­gebot um die Be­reiche Frisch- und Aufschnitt Käse, vieler­lei Frisch­salate sowie um eine Warm­theke er­wei­tert. In Verbin­dung mit dieser Warm­theke wurde im Ladenbereich ein weite­res Pro­dukt ge­schaf­fen: die Aus­gabe von Mittag­essen und ein reich­halti­ges An­gebot von warmen Ves­pern. In den fol­genden zwei Jahren wurde nun mit größ­ter An­stren­gung der Be­reich Party­ser­vice und Mittag­essen aus­gebaut. Die Mitarbeiter der klei­nen und mitt­leren Be­triebe im Indu­strie­misch­gebiet sowie die Oberlenninger nahmen den Bereich Mittagessen gut an. Dies führte nun auch ziel­gerich­tet zu der wohl wesent­lich­sten Um­gestal­tung des„Gasthof und Metz­gerei Lamm“.

Nach der Übergabe des gesamten Besitzes in der Gutenbergerstr. 4 an Udo Zapf zum Wechsel ins Jahr 1999, wurde das Ge­bäude im Sommer dieses Jahrs bis auf die vor zwei Jahren neu ­geschaf­fenen Laden­räume ab­ge­tragen und neu auf­gebaut. Wieder einmal wurde der Be­trieb dem star­ken Wandel der An­forde­rungen angepasst und in eine „Metz­gerei mit Party­ser­vice und zusätzlich geschaffenem Stehimbiss“ um­gewan­delt.

Ablaufplan